Hier habe ich Veggiestan schon rezensiert und jetzt folgt auch der Erfahrungsbericht. Zusammen mit meinem Freund habe ich letztes Wochenende verschiedene Rezepte aus diesem tollen Kochbuch ausprobiert. Jetzt will ich euch das Ergebnis zeigen.
Das Wochenende fing in diesem Fall schon am Donnerstag an. Ich koche meistens abends vor, damit ich nicht auf das Kantinenessen angewiesen bin, wenn ich mit meinen Kollegen mittagesse. Weil ich ein großer Auberginen-Fan bin und den Namen so witzig fand, habe ich mich für “Der Imam fiel in Ohnmacht” entschieden. Dabei handelt es sich um Auberginen, die mit Tomatensoße gefüllt werden. Angeblich soll man sie kalt oder bei Raumtemperatur essen, ich habe mich dann aber doch für die warme Variante entschieden. Aus Zeitgründen gab es dazu gekauftes Fladenbrot, obwohl auch sehr viele verschiedene Brotrezepte im Buch zu finden sind.
In Ohnmacht gefallen bin ich zwar nicht, weder weil das Gericht so überragend gut war, noch weil eine so große Menge Öl verwendet wurde (ich habe radikal reduziert). Gut geschmeckt hat es trotzdem.
Am Samstag durfte es dann etwas aufwändiger werden, wir entschieden uns für selbstgemachtes Fladenbrot und Halloumi-Türme mit gegrilltem Gemüse. So war auch Arbeitsteilung möglich, ich habe mich um die Vorbereitungen gekümmert, während Mr. Literaturschaf auf dem Balkon mit unserem Einweg-Grill beschäftigt war. Da wir unser Brot nicht mit Ei bestreichen wollten, hielten die Sesam-Körner nicht so gut, aber trotzdem waren wir von der einfachen Zubereitung und dem Resultat überzeugt. So schnell kommt uns wohl kein gekauftes Fladenbrot mehr ins Haus!
Im Hintergrund kann man auch schon das Dressing sehen, bei dem ich zuerst sehr skeptisch war. Essig, Öl, viel Knoblauch und Minze, und das soll schmecken? Wir fanden es dann aber richtig toll und es passte auch sehr gut zu unseren Gemüse-Halloumi-Türmchen.
Am Sonntag stand dann ein afghanisches Gericht mit dem Namen “Qorma-e-Zardak” auf dem Speiseplan. Es handelt sich dabei um einen Karotteneintopf, für den man eigentlich “nakhod daul” benötigt, also geschälte und halbierte Kichererbsen. Diese waren leider nirgends aufzutreiben, weshalb ich ganz normale Kichererbsen verwendet habe. Zu diesem Gericht gab es Joghurt und Reis.
Ganz mutig habe ich noch ein bisschen frischen Koriander auf das Essen gestreut. Davon bin ich zwar nach wie vor kein Fan, aber man gewöhnt sich mit der Zeit an den Geschmack. Die angegebene Menge wurden bei uns mindestens 4 Portionen, so war zumindest auch der Montag schon mal gerettet.
Insgesamt hat uns das Ausprobieren viel Spaß gemacht und die Gerichte sind gut gelungen und haben wirklich sehr gut geschmeckt! Bestimmt gibt es bald weitere Veggiestan-Experimente!






