Kekse, Kekse, Kekseeeeee!

Wenn es um Chocolate Chip Cookies geht, kann ich ein richtiges Krümelmonster sein. Es gibt eben einfach Tage, an denen man Kekse braucht, findet ihr nicht? Allerdings ist es etwas unpraktisch, wenn man vegane Kekse möchte und man im Supermarkt keine findet. Dann muss mal selbst welche backen.

Zum Glück habe ich schon vor einiger Zeit ein ganz tolles Rezept gefunden, das ich meistens benutze: Chocolate Chip Cookies von Vegan Guerilla.

Man braucht keine exotischen Zutaten, im besten Fall hat man sogar alles zuhause und kann direkt loslegen. Weil ich faul bin, mische ich auch alle Zutaten auf einmal zusammen. Nur Schokolade und Nuss-Stückchen kommen erst später in den Teig.

Die Kekse sind bisher immer gelungen, auch mit kleineren Abwandlungen. Ich verwende meistens Dinkelmehl, habe auch schon mal die Nüsse ganz weggelassen und Schokolade schneide ich meistens selbst klein statt Schokostückchen zu kaufen. Man sollte nur daran denken, die Kekse nicht zu nah nebeneinander auf das Backblech zu legen, sonst hat man am Ende einen einzigen Keks in Backblech-Größe. Wichtig ist auch, die Backzeit einzuhalten und die Kekse wirklich aus dem Ofen zu holen, auch wenn sie noch zu weich wirken. Sie werden nach dem Abkühlen noch um einiges härter.

Bei mir ergibt das Rezept immer zwei Backbleche voll mit Keksen, also ungefähr 50 Stück. Und da ich die nicht allein essen kann (und der Figur zuliebe auch nicht will), verschenke ich meistens den Großteil davon. Bei der letzten Back-Aktion habe ich als kleines Mitbringsel ein paar Kekse in eine hübsche IKEA-Dose gepackt. Ansonsten dürfen sich auch immer diverse Familienmitglieder oder Arbeitskollegen von meinem Freund über vegane Kekse freuen. Und bisher kamen die Kekse auch bei jedem gut an.

Was backt ihr denn so, wenn ihr spontan total Lust auf Süßes habt?

Schokokuchen-Küchendesaster

Beim Backen mache ich normalerweise keine Experimente, sondern halte mich an das Rezept. Deshalb ist mir auch noch nie ein Kuchen misslungen. Genau heute – zum Valentinstag – wollte ich meinem Freund einen Schokokuchen backen und dafür ein Rezept veganisieren, dass ich früher oft benutzt habe. Das Resultat ist nach 40 Minuten im Ofen noch immer ein flüssiges Etwas, das langsam anfing, verbrannt zu riechen.

Keine Ahnung wo der Fehler lag, ich habe das ursprüngliche Rezept durch vier geteilt und Butter durch Margarine ersetzt. Da ich nicht mehr genug Mandeln hatte, mussten ein paar Kokosflocken mit in den Teig. Das Ei habe ich durch Sojamehl und etwas Wasser ersetzt, wie es auf der Packung stand. Warum das so schief ging, kann ich mir eigentlich nicht erklären. Nun ja, entweder habe ich mich irgendwo beim Dividieren verrechnet oder der Teig war aus anderen Gründen zu flüssig. Zur allgemeinen Belustigung hier mal ein Bild des “Kuchens”

Und obwohl bei uns Valentinstag nicht groß gefeiert wird, werde ich jetzt noch schnell zum Supermarkt eilen und einen süßen Ersatz besorgen.

Happy New Year 2014!

Ihr Lieben,

die Party-Mitbringsel sind gebacken und verziert, das Outfit ist ausgesucht. Jetzt muss ich nur noch meine Fingernägel in der zum Kleid passenden Farbe lackieren und dann kann es losgehen.


Ich  möchte an dieser Stelle noch kurz DANKE sagen dass ihr 2013 hier mitgelesen und kommentiert habt! Ich freue mich über jeden einzelnen Besucher und natürlich besonders über Kommentare. Schön dass ich hier nicht nur mit mir selbst plaudere.

Ich hoffe ihr könnt Silvester alle so verbringen, wie ihr gerne mögt, sei es auf einer Party oder zuhause mit einem guten Buch. Außerdem wünsche ich euch ein tolles, erfolgreiches neues Jahr mit vielen guten Büchern! Wir lesen uns dann 2014 wieder.

 

Literaturschaf-Weihnachtsbäckerei 2013

Richtig viele Plätzchen habe ich eigentlich nie gebacken. In den letzten Jahren habe ich mich meistens auf Zimtsterne beschränkt und diese auch ganz alleine aufgegessen, da sie meine absoluten Lieblingsplätzchen sind. Dieses Jahr fehlte mir die Motivation, obwohl ich mir extra ein veganes Weihnachtsbackbuch gekauft hatte (“Von Christstollen bis Zimtstern – Vegane Weihnachtsbäckerei” von Roland Rauter). Gestern hat es mich dann aber doch noch gepackt und ich habe gleich drei Sorten auf einmal gemacht. Mit meiner Ausbeute bin ich ganz zufrieden und für unseren 2er Haushalt reicht das auch locker bis Weihnachten.

Sehr aufwändige Sorten, bei denen man jedes Plätzchen fünfmal in die Hand nehmen muss, backe ich übrigens nie, denn dann verliere ich schon beim ersten Blech die Lust. Ich habe mich also für eher schnelle Rezepte entschieden, die nicht zu viele Arbeitsschritte erfordern. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass nur eine Sorte dabei ist, die man ausstechen muss, das beginnt nämlich immer als großer Spaß, endet aber nach kürzester Zeit in großem Frust.

1. Husarenkrapferl nach Roland Rauter

Zutaten:
200 g Mehl
140 g Margarine
80 g Puderzucker
80 g gemahlene Mandeln
2 EL Sojadrink
2 TL Vanillezucker (bei mir: etwas gemahlene Vanille)
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer Zitrone (bei mir: ein Spritzer Zitronensaft)
200 g Johannisbeermarmelade

Aus allen Zutaten einen glatten Teig herstellen, 2 Stunden in Frischhaltefolie im Kühlschrank kühlen, dann kleine Kügelchen formen und mit einem Finger oder dem Stiel eines Kochlöffels kleine Mulden hineindrücken. Bei 170°C ca. 12 Minuten backen. Dann die Marmelade in einem kleinen Topf aufkochen und in die Mulden der noch warmen Husarenkrapferl füllen.

Husarenkrapferl habe ich immer gerne gegessen, aber noch nie selbst gebacken. Ich habe sie mir aber auch aufwändiger vorgestellt, als sie wirklich waren. Ich habe das Rezept aus dem Buch verdopptelt, da sich die Menge im Original nach extrem wenig anhörte. Es sind dann knapp 40 Plätzchen geworden. Ich finde sie sehr gut, aber auch recht süß. Wer es weniger süß mag, sollte die Zuckermenge reduzieren. 200 g Marmelade waren auch etwas zu viel, vielleicht mache ich beim nächsten Mal aber auch einfach die Mulden größer. Ich kann mir auch gut andere Marmeladensorten in den Plätzchen vorstellen, vielleicht probiere ich es nächstes Mal mit Himbeer- oder Aprikosenmarmelade.

2. Heidesand Plätzchen (Quelle: VEBU)

Zutaten:
375 g Mehl
100 g Zucker
250 g Margarine
1 Päckchen Vanillezucker (bei mir: etwas gemahlene Vanille)
1 EL Kakao
1 EL Sojadrink

Aus Mehl, Zucker, Margarine und Vanillezucker einen Teig herstellen. Die Hälfte in Frischhaltefolie einpacken und in den Kühlschrank legen. Die zweite Hälfte des Teiges mit Kakao und Sojadrink vermischen und ebenfalls kühlen. Die beiden Teige gleich groß ausrollen, aufeinanderlegen  und aufrollen. Die Teigrolle nochmals kühlen und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Plätzchen auf ein Blech legen und bei 180°C 15-20 Minuten backen.

Die Plätzchen sind trotz der wenigen und simplen Zutaten sehr gut geworden und schmecken auch nicht zu süß. Das Teig-Einrollen kann man sicher noch besser machen, aber ich finde sie auch so ganz hübsch. Beim nächsten Mal würde ich die Teige dünner ausrollen und die Teigrolle auch insgesamt dünner machen, da die Plätzchen beim Backen nochmal stark aufgehen. Weihnachtsplätzchen habe ich immer gerne ein bisschen kleiner.

3. Brunsli (Quelle: Kochfrosch)

Zutaten:
125 g dunkle Schokolade
200 g Zucker
250 g gemahlene Mandeln
1 Prise Zimt
1 Prise Nelken
7 EL starker Espresso

Die Schokolade reiben und mit den anderen Zutaten zu einem Teig vermischen. Eine Stunde im Kühlschrank kühlen, dann ausrollen und ausstechen. Dabei die Förmchen vor dem Ausstechen jeweils in Zucker tauchen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech über Nacht trocknen lassen, dann bei 250°C 3-5 Minuten backen.

Das Kirschwasser aus dem Originalrezept habe ich weggelassen und durch etwas mehr Espresso ersetzt. Beim Schokoladereiben war ich zwar kurz vor dem Nervenzusammenbruch, wenn man geeignete Küchengeräte dafür hat, sollte auch das kein Problem sein. Der Teig ließ sich gut verarbeiten und auch die Zuckerränder haben besser geklappt, als ich mir das vorgestellt habe. Die fertigen Plätzchen schmecken sehr schokoladig und nur minimal nach Kaffee. Die Brunsli sind meine diesjährigen Favoriten und ich werde sie sicher nächstes Jahr wieder backen.

Habt ihr auch schon Plätzchen gebacken? Über (vegane) Rezeptempfehlungen würde ich mich freuen!

Happy Halloween!

Auch wenn ich es nicht gut finde, dass um Halloween seit ein paar Jahren so ein Hype gemacht wird, haben sich bei uns ein paar Traditionen eingebürgert. Wir kochen an diesem Tag immer ein Kürbisgericht und ein Halloween Kürbis wird natürlich auch geschnitzt.

Mit dem Kochen klappt es heute leider nicht, da wir arbeiten mussten und abends Pläne haben, dafür habe ich am Wochenende schon einen Pumpkin Pie gebacken. Es war gar nicht so leicht, ein Rezept dafür zu finden, denn die Amerikaner scheinen entweder einen vorgebackenen Boden oder Füllung aus der Dose zu nehmen. Deshalb musste ich auch ein bisschen improvisieren und war mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden.

Der Geschmack war zwar nicht schlecht, ein bisschen nach Kürbis aber hauptsächlich herbstlich/winterlich nach Gewürzen, aber die Konsistenz war nicht ideal. Wer den Kuchen trotzdem nachbacken will, findet das Rezept mal wieder auf Oh she glows (gebacken habe ich die “Rustic”-Variante). Auf den Fotos dort sieht die Füllung viel saftiger und weicher aus, als meine geworden ist, ich werde das nächstes Jahr sicher nochmal testen. Sprühsahne hat uns aber ganz gut darüber hinweggetröstet, dass der Pie etwas zu trocken geraten ist.

Ab heute findet im Literaturschock-Forum eine Halloween-Lesenacht statt, für die ich sicher das ein oder andere gruselige Buch im Regal gefunden hätte (vor allem, wenn ich was aus dem Bücherregal von meinem Freund nehme). Wir sind heute Abend allerdings im Theater und schauen uns “Der Untergang des Hauses Usher” an. Die Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe habe ich heute noch schnell gelesen und bin schon sehr gespannt, wie sie im Theater umgesetzt wird.

Habt ihr zu Halloween etwas spezielles vor oder ignoriert ihr das Fest komplett?