Neu im Abo: Die Biobox Beauty & Care

Die Veganbox hatte ich fast ein Jahr lang abonniert und euch auch mehrmals den Inhalt gezeigt (1, 2 und 3). Nun habe ich mein Abo aber gekündigt. Nicht weil die Box mir nicht mehr gefällt, sondern weil oft Produkte der gleichen Firmen enthalten sind und ich viele Dinge schon kenne. Nach einer Pause kann ich mir aber durchaus vorstellen, die Box wieder zu bestellen, vielleicht auch die neu verfügbaren Varianten (Just Food, Sojafrei) mal auszuprobieren.

Da ich es ganz ohne Überraschungsbox aber auch langweilig finde, habe ich vor ein paar Tagen ein 3-Monats-Abo der Biobox abgeschlossen. Diese gibt es in zwei Varianten, entweder Beauty & Care oder Food & Drink, wobei ich mich für ersteres entschieden habe. Allerdings bekommt man, wenn man momentan ein Abo abschließt, zusätzlich eine Box der anderen Kategorie mit dazu. Deshalb kann ich euch heute beide Varianten vorstellen. Die Biobox kostet im Abo jeweils 15 € inklusive Porto, bei einer einmaligen Bestellung erhöht sich der Preis auf 17 €.

In der Box Beauty & Care waren die folgenden Produkte enthalten:

Glasnagelfeile mit Etui (finigrana – 8,99 €)
Nagellack (benecos – 3,99 €)
Bodylotion (Pinus Vital – 11,90 €)
Lippenpflegestift (Bioturm – 7,95 €)
Gesichtsmaske (Kneipp – 2,49 €)

Eine Glasnagelfeile wollte ich mir schon lange kaufen, bin jetzt aber froh, dass ich es noch nicht gemacht habe. Der Nagellack ist für mich eher eine Herbstfarbe, gefällt mir aber gut. Bodylotion kann man nie genug haben und die Gesichtsmaske werde ich bei Gelegenheit auch benutzen. Der Lippenpflegestift riecht etwas gewöhnungsbedürftig (Gewürznelke), der erste Test hat meinen trockenen Lippen aber schon gut getan. Insgesamt finde ich das Paket zwar eher herbstlich (Lippenpflegestift und Bodylotion nutze ich hauptsächlich in der kalten Jahreszeit), bin aber sehr zufrieden und freue mich schon auf meine nächsten beiden Bioboxen Beauty & Care.

Bei der Biobox Food & Drink war ich zunächst etwas skeptisch, weil hier ja nicht garantiert ist, dass die Produkte auch vegetarisch/vegan sind. Ich war beim Auspacken allerdings positiv überrascht:

Kaffee (Mount Hagen – 4,79 €)
Müsli (Rosengarten – 3,99 €)
Limonade (Aronia Original – 0,99 €)
Gewürzmischung (Lebensbaum – 1,29 €)
Gelatine (Lecker’s – 1,79 €)
Cidre (Voelkel – 1,80 €)
Gegrillte Paprika (La Selva – 4,95 €)
Mini-Olivenöl (Bio Planète – 1,50 €)

Bis auf die Gelatine, die sicher in meiner Familie einen Abnehmer findet, werde ich alles gerne ausprobieren. Die Aronia-Limonade habe ich schon getrunken und fand sie ganz ok, Aroniabeeren habe ich schon in verschiedenen Varianten probiert, sie schmecken mir aber einfach nicht besonders. Es liegt also sicher nicht an der Limonade, von der ich grundsätzlich positiv überrascht war, weil sie mit wenigen natürlichen Zutaten auskommt. Die Müslis von Rosengarten haben mich schon öfter im Laden angelacht, ich habe wegen des relativ hohen Preises bisher aber darauf verzichtet. Auf die gegrillten Paprika bin ich auch schon sehr gespannt, so etwas esse ich wirklich gerne. Auch auf die anderen Produkte bin ich neugierig.

Insgesamt bin ich also sehr zufrieden mit meiner Biobox und freue mich, dass ich zusätzlich zu meiner Beauty & Care Bestellung auch die Food & Drink Variante ausprobieren konnte.

Veganbox Februar 2014

Nachdem ich euch im September und Oktober letzten Jahres den Inhalt meiner Veganbox vorgestellt habe, wollte ich mal eine kleine Pause machen um euch nicht damit zu nerven. Ich habe die Box immer noch abonniert, manchmal war ich begeistert, manchmal war ich enttäuscht, aber im Großen und Ganzen freue ich mich jeden Monat über die neuen Lebensmittel zum Ausprobieren. Dieses Mal habe ich es auch mal wieder geschafft, ein Foto vom Inhalt zu machen, ohne schon die Hälfte aufgegessen zu haben.

Im Februar war wieder eine bunte Mischung enthalten:

Darjeeling Tee (2,95€)
Schwarzen Tee trinke ich eher selten, aber die Verpackung finde ich total schön.

Knabbergebäck mit schwarzem Sesam (2,29€)
Kann ich mir gut zu einem Gläschen Wein vorstellen, wird auf jeden Fall getestet

Reismilchschokolade mit ganzen Mandeln (2,99€)
Schokolade ist mir immer willkommen, obwohl ganze Mandeln nicht unbedingt meine Lieblingssorte sind. Der Preis würde mich vom Nachkaufen auch eher abhalten.

Scrambled Tofu Gewürzmischung (0,75€)
Hm, Tofu statt Rührei finde ich komisch und ich würze auch lieber selbst, als Gewürzmischungen zu benutzen, aber es wird ausprobiert.

Veganes Pesto Genovese (5,25€)
Darüber freue ich mich wirklich, Nudeln mit Pesto sind eine unkomplizierte leckere Mahlzeit, wenn es mal schnell gehen muss. Der Preis ist wohl ok für Bio-Pesto, aber ich finde es trotzdem eher teuer.

Rosato Frizzante (4,59€)
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich mir bei Sekt und Wein keine Gedanken mache, ob sie vegan sind. Natürlich finde ich es nicht gut, dass Getränke mit Gelatine geklärt werden und dies nicht mal angegeben werden muss. Die meisten veganen Weine sind aber einfach zu teuer für mein Budget und unterwegs könnte man dann auch nie welchen trinken. Ich bin sehr gespannt auf den Sekt, die Beschreibung macht auch neugierig: “Erdbeerfrucht, dezente Süße, feines Prickeln und sonnige Lebensfreude im Glas”.

Sesamriegel (0,49€)
Kannte ich schon, esse ich aber auch sehr gerne und kaufe ich mir auch oft selbst.

Ein Kondom
Äh, ok. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass Kondome nicht vegan sein könnten. Aber man lernt wohl nie aus.

Insgesamt gab es also im Februar wieder eine ausgewogene Box mit vielen Produkten, auf die ich neugierig bin. Auch wenn 14,90 € eigentlich viel Geld sind für ein paar Lebensmittel, von denen man vorher gar nicht weiß, ob man sie verwenden will/kann, bleibe ich der Veganbox auch weiterhin treu.

Meine grüne Woche geht los!

Am Wochenende gab es noch Pizza und das ein oder andere Bier, aber jetzt beginnt sie – meine grüne Woche. Begleiten wird mich das Buch “7 Tage grün” von Franziska Schmid und Stephanie Katharina Mehring. Grüne Smoothies und Rohkost interessieren mich schon lange, ich habe es aber nicht geschafft, diese dauerhaft in meine Ernährung einzubauen. Herausforderungen bezüglich meiner Ernährung sind mir aber immer willkommen. Jetzt soll es also 7 Tage lang nur grüne Smoothies und Salate geben um den Körper zu entgiften und neu durchstarten zu können.

Da ich die letzten beiden Tage nicht zuhause war, habe ich schon vorab ein bisschen was für meine grüne Woche eingekauft und heute muss ich nochmal losziehen. Im Buch heißt es zwar, dass man nur Bio-Lebensmittel einkaufen soll, das ist für mich aber logistisch und finanziell schwer möglich, deshalb werde ich Bio und herkömmliche Lebensmittel mischen.

Der Plan der beiden Autorinnen sieht vor, dass man jeweils morgen einen grünen Smoothie trinkt, mittags einen Salat isst und abends eine “Suppe”, die eigentlich ein bis maximal 42 Grad erwärmter Smoothie ist. Für die drei Mahlzeiten gibt es diverse Rezeptvorschläge, aber man darf ruhig auch Zutaten austauschen und eigene Kreationen ausprobieren.

Gerade schlürfe ich meinen Frühstücks-Smoothie aus Wirsingblättern, Mango und Banane und bin sehr gespannt, was die Woche bringt.

Habt ihr schon mal Grüne Smoothies probiert? Wie findet ihr sie?

Gemütlichkeit zum verlängerten Wochenende

Schon ist wieder eine Woche vorbei und es ist Zeit für den Frage-Foto-Freitag. Diese Woche fragt Steffi: “Wo machst du es dir gerade wie und womit gemütlich?”

Das “wo” ist schnell geklärt, meine Leseecke hat sich in den letzten zwei Jahren nicht verändert und sieht noch genau so aus wie damals. Vielleicht sind die Pflanzen auf dem Fensterbrett gewachsen, aber das war dann auch schon alles. Aktuell habe ich einen ganzen Stapel Bücher bereit gelegt, die ich gerne lesen möchte und mit denen ich es mir heute gemütlich machen werde.

Elizabeth Strout – Das Leben natürlich, Irvine Welsh – Skagboys, Mahmud Doulatabadi – Nilufar, Gail Carriger – Curtsies & Conspiracies

Warum Amazon mir “Curtsies & Conspiracies” schon letzte Woche geschickt hat, obwohl es erst am 5. November erscheint, ist mir zwar ein Rätsel, beschweren will ich mich darüber natürlich nicht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es Gail Carrigers neuer Serienheldin Sophronia im zweiten Teil von “Finishing School” ergeht. Den ersten Teil “Etiquette & Espionage” habe ich im Februar gelesen und in meinem Monatsrückblick kurz erwähnt.

“Skagboys” und “Nilufar” will ich unbedingt noch vor den entsprechenden Lesungen bei der Münchner Bücherschau lesen, auch wenn das zeitlich bestimmt eng wird. “Das Leben natürlich” hörte sich nach netter Lektüre für den Herbst an, es spielt in einer Kleinstadt in Maine und handelt laut Klappentext von einer aufwühlenden Familiengeschichte. Außerdem habe ich vor einiger Zeit eine tolle Rezension dazu gelesen, die ich euch eigentlich verlinken wollte, jetzt aber nicht mehr finde…

Was ich außer den Büchern noch zur Gemütlichkeit brauche, ist in letzter Zeit ein Getreidekaffee mit viel Soja-Milchschaum und etwas Zimt. Das schmeckt mir richtig gut und Sojamilch lässt sich auch noch viel besser aufschäumen als Kuhmilch.

Und wie macht ihr es euch am Feiertag (falls bei euch Feiertag ist) gemütlich? Habt ihr für heute auch ein paar Lesestunden eingeplant?

Happy Halloween!

Auch wenn ich es nicht gut finde, dass um Halloween seit ein paar Jahren so ein Hype gemacht wird, haben sich bei uns ein paar Traditionen eingebürgert. Wir kochen an diesem Tag immer ein Kürbisgericht und ein Halloween Kürbis wird natürlich auch geschnitzt.

Mit dem Kochen klappt es heute leider nicht, da wir arbeiten mussten und abends Pläne haben, dafür habe ich am Wochenende schon einen Pumpkin Pie gebacken. Es war gar nicht so leicht, ein Rezept dafür zu finden, denn die Amerikaner scheinen entweder einen vorgebackenen Boden oder Füllung aus der Dose zu nehmen. Deshalb musste ich auch ein bisschen improvisieren und war mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden.

Der Geschmack war zwar nicht schlecht, ein bisschen nach Kürbis aber hauptsächlich herbstlich/winterlich nach Gewürzen, aber die Konsistenz war nicht ideal. Wer den Kuchen trotzdem nachbacken will, findet das Rezept mal wieder auf Oh she glows (gebacken habe ich die “Rustic”-Variante). Auf den Fotos dort sieht die Füllung viel saftiger und weicher aus, als meine geworden ist, ich werde das nächstes Jahr sicher nochmal testen. Sprühsahne hat uns aber ganz gut darüber hinweggetröstet, dass der Pie etwas zu trocken geraten ist.

Ab heute findet im Literaturschock-Forum eine Halloween-Lesenacht statt, für die ich sicher das ein oder andere gruselige Buch im Regal gefunden hätte (vor allem, wenn ich was aus dem Bücherregal von meinem Freund nehme). Wir sind heute Abend allerdings im Theater und schauen uns “Der Untergang des Hauses Usher” an. Die Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe habe ich heute noch schnell gelesen und bin schon sehr gespannt, wie sie im Theater umgesetzt wird.

Habt ihr zu Halloween etwas spezielles vor oder ignoriert ihr das Fest komplett?