Kekse, Kekse, Kekseeeeee!

Wenn es um Chocolate Chip Cookies geht, kann ich ein richtiges Krümelmonster sein. Es gibt eben einfach Tage, an denen man Kekse braucht, findet ihr nicht? Allerdings ist es etwas unpraktisch, wenn man vegane Kekse möchte und man im Supermarkt keine findet. Dann muss mal selbst welche backen.

Zum Glück habe ich schon vor einiger Zeit ein ganz tolles Rezept gefunden, das ich meistens benutze: Chocolate Chip Cookies von Vegan Guerilla.

Man braucht keine exotischen Zutaten, im besten Fall hat man sogar alles zuhause und kann direkt loslegen. Weil ich faul bin, mische ich auch alle Zutaten auf einmal zusammen. Nur Schokolade und Nuss-Stückchen kommen erst später in den Teig.

Die Kekse sind bisher immer gelungen, auch mit kleineren Abwandlungen. Ich verwende meistens Dinkelmehl, habe auch schon mal die Nüsse ganz weggelassen und Schokolade schneide ich meistens selbst klein statt Schokostückchen zu kaufen. Man sollte nur daran denken, die Kekse nicht zu nah nebeneinander auf das Backblech zu legen, sonst hat man am Ende einen einzigen Keks in Backblech-Größe. Wichtig ist auch, die Backzeit einzuhalten und die Kekse wirklich aus dem Ofen zu holen, auch wenn sie noch zu weich wirken. Sie werden nach dem Abkühlen noch um einiges härter.

Bei mir ergibt das Rezept immer zwei Backbleche voll mit Keksen, also ungefähr 50 Stück. Und da ich die nicht allein essen kann (und der Figur zuliebe auch nicht will), verschenke ich meistens den Großteil davon. Bei der letzten Back-Aktion habe ich als kleines Mitbringsel ein paar Kekse in eine hübsche IKEA-Dose gepackt. Ansonsten dürfen sich auch immer diverse Familienmitglieder oder Arbeitskollegen von meinem Freund über vegane Kekse freuen. Und bisher kamen die Kekse auch bei jedem gut an.

Was backt ihr denn so, wenn ihr spontan total Lust auf Süßes habt?

Franziska Schmid und Stephanie Katharina Mehringe – 7 Tage grün

Verlag: Trias
Erschienen: Januar 2014
Seiten: 96
ISBN: 978-3830469650

In 7 Tagen mit Grünen Smoothies und Rohkost entgiften, sich motivierter fühlen, Alltagsleiden hinter sich lassen – das verspricht das Buch “7 Tage grün” von Bloggerin Franziska Schmid und Detox-Expertin Stephanie Katharina Mehringe. In der ersten Hälfte findet man viele Informationen rund um die Rohkosternährung und das Engiftungsprogramm, die zweite Hälfte liefert Rezepte für Grüne Smoothies, Salate und Suppen.

Das Buch ist informativ und nachvollziehbar geschrieben, ich kann gut glauben, dass viele Alltagsleiden ein Problem von falscher Ernährung sind und man mit dieser 7-Tage-Kur einen Anstoß für eine bessere, gesündere Lebensweise finden kann. An mancher Stelle wurde es mir allerdings zu esoterisch, wenn es um Biophotonen geht und Wasser ein Bewusstsein zugesprochen wird. Solche Aussagen widerstreben mir als Naturwissenschaftlerin sehr und ich würde mir wünschen, dass solche Bücher auch ohne umstrittene Pseudowissenschaft auskommen.

Die Rezepte für die Grünen Smoothies haben mir dafür sehr gut gefallen und ich habe mir einige Anregungen für Eigenkreationen geholt. Eine deutlich geringere Anzahl gibt es von Salat- und Suppenrezepten und bis auf wenige Ausnahmen haben mich diese nicht angesprochen. Leider sind aktuell nicht alle Obst- und Gemüsesorten verfügbar, weshalb manche Rezepte nicht zur Debatte standen. Man muss die Autorinnen aber loben, sie haben versucht, jede Jahreszeit und die verfügbaren Lebensmittel in ihren Rezepten zu berücksichtigen.

Mein eigenes 7-Tage-Programm habe ich am dritten Tag abgebrochen, als ich mich schwach und krank fühlte. Ich werde für mich persönlich allerdings die Grünen Smoothies beibehalten und sie so gut es geht in meine Ernährung integrieren. Dank “7 Tage grün” habe ich viele spannende Rezepte, die ich noch ausprobieren kann.

Gerade durch die pseudowissenschaftlichen Bemerkungen und meine eigenen negativen Erfahrungen bei der Entgiftungskur stehe ich dem Buch zwiegespalten gegenüber. Für die schöne Gestaltung und die vielen interessanten Smoothie-Rezepte gibt es allerdings :sheep3:.

Schokokuchen-Küchendesaster

Beim Backen mache ich normalerweise keine Experimente, sondern halte mich an das Rezept. Deshalb ist mir auch noch nie ein Kuchen misslungen. Genau heute – zum Valentinstag – wollte ich meinem Freund einen Schokokuchen backen und dafür ein Rezept veganisieren, dass ich früher oft benutzt habe. Das Resultat ist nach 40 Minuten im Ofen noch immer ein flüssiges Etwas, das langsam anfing, verbrannt zu riechen.

Keine Ahnung wo der Fehler lag, ich habe das ursprüngliche Rezept durch vier geteilt und Butter durch Margarine ersetzt. Da ich nicht mehr genug Mandeln hatte, mussten ein paar Kokosflocken mit in den Teig. Das Ei habe ich durch Sojamehl und etwas Wasser ersetzt, wie es auf der Packung stand. Warum das so schief ging, kann ich mir eigentlich nicht erklären. Nun ja, entweder habe ich mich irgendwo beim Dividieren verrechnet oder der Teig war aus anderen Gründen zu flüssig. Zur allgemeinen Belustigung hier mal ein Bild des “Kuchens”

Und obwohl bei uns Valentinstag nicht groß gefeiert wird, werde ich jetzt noch schnell zum Supermarkt eilen und einen süßen Ersatz besorgen.

Veganbox Februar 2014

Nachdem ich euch im September und Oktober letzten Jahres den Inhalt meiner Veganbox vorgestellt habe, wollte ich mal eine kleine Pause machen um euch nicht damit zu nerven. Ich habe die Box immer noch abonniert, manchmal war ich begeistert, manchmal war ich enttäuscht, aber im Großen und Ganzen freue ich mich jeden Monat über die neuen Lebensmittel zum Ausprobieren. Dieses Mal habe ich es auch mal wieder geschafft, ein Foto vom Inhalt zu machen, ohne schon die Hälfte aufgegessen zu haben.

Im Februar war wieder eine bunte Mischung enthalten:

Darjeeling Tee (2,95€)
Schwarzen Tee trinke ich eher selten, aber die Verpackung finde ich total schön.

Knabbergebäck mit schwarzem Sesam (2,29€)
Kann ich mir gut zu einem Gläschen Wein vorstellen, wird auf jeden Fall getestet

Reismilchschokolade mit ganzen Mandeln (2,99€)
Schokolade ist mir immer willkommen, obwohl ganze Mandeln nicht unbedingt meine Lieblingssorte sind. Der Preis würde mich vom Nachkaufen auch eher abhalten.

Scrambled Tofu Gewürzmischung (0,75€)
Hm, Tofu statt Rührei finde ich komisch und ich würze auch lieber selbst, als Gewürzmischungen zu benutzen, aber es wird ausprobiert.

Veganes Pesto Genovese (5,25€)
Darüber freue ich mich wirklich, Nudeln mit Pesto sind eine unkomplizierte leckere Mahlzeit, wenn es mal schnell gehen muss. Der Preis ist wohl ok für Bio-Pesto, aber ich finde es trotzdem eher teuer.

Rosato Frizzante (4,59€)
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich mir bei Sekt und Wein keine Gedanken mache, ob sie vegan sind. Natürlich finde ich es nicht gut, dass Getränke mit Gelatine geklärt werden und dies nicht mal angegeben werden muss. Die meisten veganen Weine sind aber einfach zu teuer für mein Budget und unterwegs könnte man dann auch nie welchen trinken. Ich bin sehr gespannt auf den Sekt, die Beschreibung macht auch neugierig: “Erdbeerfrucht, dezente Süße, feines Prickeln und sonnige Lebensfreude im Glas”.

Sesamriegel (0,49€)
Kannte ich schon, esse ich aber auch sehr gerne und kaufe ich mir auch oft selbst.

Ein Kondom
Äh, ok. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass Kondome nicht vegan sein könnten. Aber man lernt wohl nie aus.

Insgesamt gab es also im Februar wieder eine ausgewogene Box mit vielen Produkten, auf die ich neugierig bin. Auch wenn 14,90 € eigentlich viel Geld sind für ein paar Lebensmittel, von denen man vorher gar nicht weiß, ob man sie verwenden will/kann, bleibe ich der Veganbox auch weiterhin treu.

Happy New Year 2014!

Ihr Lieben,

die Party-Mitbringsel sind gebacken und verziert, das Outfit ist ausgesucht. Jetzt muss ich nur noch meine Fingernägel in der zum Kleid passenden Farbe lackieren und dann kann es losgehen.


Ich  möchte an dieser Stelle noch kurz DANKE sagen dass ihr 2013 hier mitgelesen und kommentiert habt! Ich freue mich über jeden einzelnen Besucher und natürlich besonders über Kommentare. Schön dass ich hier nicht nur mit mir selbst plaudere.

Ich hoffe ihr könnt Silvester alle so verbringen, wie ihr gerne mögt, sei es auf einer Party oder zuhause mit einem guten Buch. Außerdem wünsche ich euch ein tolles, erfolgreiches neues Jahr mit vielen guten Büchern! Wir lesen uns dann 2014 wieder.